boxed
border
#666666
http://www.lohnservice.de/wp-content/themes/Wendel-WP/
http://www.lohnservice.de/
#eeaf2b
style3
030 - 420 17 310
Storkower Str. 132, 10407 Berlin

Lohnsteuer-Praxistipps

slider_praxistipps

Aktuelle Lohnsteuer- und Praxistipps 2016

      • Es gibt ab 2016 eine neue Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, welche auch (nach den 6 Wochen) als Auszahlschein fungiert.
      • Das Meldeverfahren zur Unfallversicherung wurde ab 2016 verändert und von der Jahresmeldung getrennt.
      • Der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 EUR gilt erstmals ab 2015.
      • Bereits seit 2015 muss für alle, insbesondere für Minijobber und Kurzfristig Beschäftigte zwingend ein Arbeitszeitnachweis (mit Beginn und Ende der Tätigkeit) geführt werden (lt. § 19 Arbeitnehmerentsendegesetz).
      • In 2016 bleibt die Freigrenze für Sachzuwendungen aus besonderem Anlass bei 60 EUR. Geldzuwendungen sind nach wie vor stets steuer- und beitragspflichtig, auch wenn der Betrag die vorstehende Freigrenze nicht übersteigt. Dies betrifft auch die Freigrenze für Arbeitsessen.
      • Der Beitragssatz zur Rentenversicherung bleibt in 2016 bei 18,7 %.
      • Der Beitragssatz in der Pflegeversicherung bleibt ebenfalls in 2016 unverändert bei 2,35 %. Der Zusatzbeitrag zur Pflegeversicherung in Höhe von 0,25 %  bleibt ebenfalls, diesen sogenannten „Strafzuschlag“ zahlen weiterhin sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, die keine Kinder haben/hatten. Seit 2005 müssen Arbeitnehmer die „Elterneigenschaft“ nachweisen um nicht den Beitragszuschlag in der Pflegeversicherung in Höhe von 0,25% zahlen zu müssen.
      • Der seit 2010 einheitliche Beitragssatz zur Krankenversicherung bleibt in 2016 bei 14,6% und ist paritätisch, das heißt AG-Anteil 7,3%, AN-Anteil 7,3%. Den Zusatzbeitrag, den die Kassen erheben können, trägt der Arbeitnehmer allein. Erhebt eine Krankenkasse Zusatzbeiträge, haben Sie als Versicherter ein Sonderkündigungs-recht.
      • In 2016 wird die Insolvenzgeldumlage auf 0,12% des RV-pflichtigen Entgelts gesenkt.
      • Die Regelung der Reisekosten wurde ab 2014 neu geregelt. Das Wichtigste ist die Einführung des Begriffs „erste Tätigkeitsstätte“ Von diesem Begriff hängt es zukünftig ab, ob sie es überhaupt mit „Reisekosten“ zu tun haben.
      • Des Weiteren wurden ab 2014 neue Sätze für die Verpflegungsmehraufwendungen festgesetzt:
        • Eintägige auswärtige Tätigkeiten mit einer Abwesenheit von mehr als 8 Stunden zwischen Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte – 12  EUR lohnsteuerfrei
        • „An- und Abreisetag“ bei mehrtägigen Auswärtstätigkeiten im Inland ohne Prüfung der Mindestabwesenheitszeit – 12 EUR lohnsteuerfrei
        • Der „Zwischentag“ bei mehrtägigen Auswärtstätigkeiten im Inland (24 Stunden von seiner Wohnung abwesend) – 24 EUR lohnsteuerfrei
      • Bei nur einer Mahlzeitengestellung muss der Großbuchstabe „M“ auf der Lohnsteuerbescheinigung vermerkt werden.
      • Die Abgabefrist für die Jahresmeldungen zur Sozialversicherung wurde ab 2014 auf den 15. Februar des Folgejahres vorverlegt.
      • Das ELSTAM-Verfahren läuft nun ab 2013. Die Übergangsfrist ist vorbei, man benötigt auch in 2016 keine Steuerkarten 2010 bzw. Änderungsmitteilungen des Finanzamtes mehr.
      • Eventuelle Änderungen müssen vom Arbeitnehmer beim Wohnstätten-Finanzamt beantragt werden.
      • Seit 2011 ist keine Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung ohne Identifikationsnummern mehr möglich.
      • Die Verdienstgrenze für Minijobber ist seit Jan. 2013 bei 450,00 EUR und bleibt unverändert.
      • Achtung, die jährliche Meldung an die Künstlersozialkasse ist bis 31.03. des Folgejahres fällig. Der Satz für 2016 beträgt wie in 2015 5,2%. Abgabepflichtig sind Unternehmen, die Leistungen von Künstlern oder Werbeagenturen in Anspruch nehmen. Seit 2007 prüft die DRV dies mit. Zur Abgabepflicht gibt es neu geregelte Ausnahmen. Nähere Infos: www.kuenstlersozialkasse.de.
      • Bedenken Sie die Schwerbehindertenabgabe (Rehadat) bei einer Mitarbeiterzahl ab 20 AN.

 

Wichtige Eckdaten für 2016

 

Beitragsbemessungsgrenzen OST WEST (Berlin)
KV / PV monatlich 4.237,50 4.237,50
RV / AV monatlich 5.400,00 6.200,00
Jahresarbeitsentgeltgrenze § 6 (6) SGB V (allgemein) 4.687,50 4.687,50
jährlich 56.250,00 56.250,00
Jahresarbeitsentgeltgrenze § 6 (7) SGB V (Bestandsfälle) 4.237,50 4.237,50
jährlich 50.850,00 50.850,00
      • Seit 2009 gibt es wieder die SOFORTMELDUNG für einige Branchen.
      • Die steuerfreie Übungsleiterpauschale bleibt auch in 2016 bei 2.400,00 EUR. Die eventuell anfallende Ehrenamtspauschale bleibt ebenfalls bei 720,00 EUR.
      • Seit Januar 2006 müssen Firmen, die regelmäßig bis zu 30 Arbeitnehmer beschäftigen (Vorjahr betrachten) die U1 (Lohnfortzahlungsversicherung) zahlen. Sie können immer zum Jahresende für das nächste Jahr (Termin bis 21.01.) zwischen i.d.R. 1-4 Umlagesätzen je Krankenkasse wählen und erhalten dann den jeweiligen Erstattungssatz bei Krankheit ihrer Mitarbeiter.
      • Umlage 2 (Mutterschutz) gilt seit 2006 für alle Unternehmen. Ist das nur eine lästige Pflichtversicherung? Sollten Sie eine Arbeitnehmerin haben, die schwanger ist, erstattet Ihnen die Umlagekasse 100% Ihrer Kosten. Bei Beschäftigungsverbot inklusive AG-Anteil!
      • Abfindungszahlungen wegen Verlustes des Arbeitsplatzes sind ab 2006 komplett steuerpflichtig, aber sozialversicherungsfrei.
      • Ist Ihr Arbeitnehmer im ersten Monat krank? Kein Problem, in dieser Zeit springt die Krankenkasse ein.
      • Eine kurzfristige Aushilfe kann unter bestimmten Voraussetzungen sozialversicherungsfrei sein! Hier gibt es seit 2015 Änderungen!

 

Alle Angaben ohne Gewähr.

paged
Loading posts...
link_magnifier
#383838
on
fadeInDown
loading
#383838
off
Back